Die Tee-Stube im Kinderheim Pauline von Mallinckrodt

Ursprünglich begonnen mit dem Projekt Tee-Stube hat eine ehemalige Berufspraktikantin aus der jugendlichen Mädchengruppe im Jahr 2010. Inzwischen hat sich die Tee-Stube etabliert und findet alle zwei Wochen Freitagabends ab 19:30 Uhr im Fetenraum des Kinderheimes statt. Teilnehmen können alle Jugendlichen ab 13 Jahren. Im Schnitt nehmen 10 bis 15 Jugendliche an der Tee-Stube teil.

Warum bieten wir die Tee-Stube an?

Die gemischte Gruppenzusammensetzung und der ungezwungene Rahmen, welchen die Tee-Stube den Jugendlichen bieten kann, helfen ihnen, einen freundschaftlichen Umgang miteinander aufzubauen und zu pflegen. Zudem können sie ungezwungen positiv Zeit miteinander verbringen und Spaß haben.

Zudem erfahren sie, dass zum Feiern nicht unbedingt Alkohol dazugehören muss. Sie lassen sich auf viel mehr ein, als es innerhalb der Gruppen der Fall wäre. Sie spielen Spiele mit, beteiligen sich an Kostümwettbewerben und tanzen und springen dabei immer wieder über ihren eigenen Schatten, wodurch ihr Selbstbewusstsein gesteigert wird.

Wie läuft die Tee-Stube ab?

Bei jeder Tee-Stube gibt es ein bestimmtes Motto, wie z.B. eine „Karnevals-Party“, eine „Black and White“-Party, ein Kicker-Turnier etc. Am Anfang der Woche wird eine Einladung zur Tee-Stube in den unterschiedlichen Jugendgruppen ausgehangen, in der sowohl das Motto, als auch ein kleiner Ausblick auf den Abend/das Programm gegeben wird. Dadurch können sich die Jugendlichen schon einmal auf die Tee-Stube einstimmen.

Dann kann es bei so einer Motto-Party zu Kostüm-Wettbewerben kommen, die mit einem kleinen Preis dotiert sind, oder wir spielen unterschiedliche Party-Spiele. Währenddessen läuft aktuelle Musik und die Jugendlichen können das Angebot von Süßigkeiten, Chips, Obst und Gemüse, sowie verschiedenen Getränken nutzen. Um einen größeren Anreiz bei den Spielen zu schaffen, bekommt hier der Gesamtsieger ebenfalls einen kleinen Preis.

Mitbestimmung der Jugendlichen?

Während einer Tee-Stube kommen den Jugendlichen manchmal eigene Ideen, was sie gerne in der nächsten Tee-Stube machen würden. Sofern diese Ideen umsetzbar sind, werden sie in die Planung miteinbezogen. So soll den Jugendlichen ermöglicht werden, dass sie sich mehr mit der Tee-Stube identifizieren können und der Anreiz, an der Tee-Stube teilzunehmen, soll erhöht werden.

Nicole Knieps
Erzieherin aus Gruppe 3

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